Trinkwasserbereitstellung

»Wir sollten unseren Kindern nicht vorgaukeln, die Welt sei heil. Aber wir sollten in ihnen die Zuversicht wecken, daß die Welt nicht unheilbar ist.« Johannes Rau

Pflanzenkläranlagen zur Trinkwasseraufbereitung

Wenn Oberflächenwasser aus Kleingewässern zur Trinkwassergewinnung genutzt werden soll, bietet sich eine Pflanzenkläranlage mit Bäumen und Schilf bestanden an. Die Bäume werden dabei klein gehalten und bilden Kopfbaumcharaktere aus. All den hier vorgestellten Technologien ist eigen, daß sie nicht im Landschaftsraum als technische Elemente zu erleben sind. Es handelt sich immer um naturnahe Strukturen, die sich vollkommen in den Naturraum einpassen.

Das zu Trinkwasser aufzubereitende Wasser wird über Uferfiltrierung in einen Pumpenschacht geleitet und von diesem auf ein Pflanzenbeet (Wurzelraumkörper) gehoben. Dort versichert es senkrecht zum Grund der Anlage, wo es in Drainagen gesammelt und einem zweiten Schacht (Trinkwasservorratsbehälter) zugeführt wird. Dieser Schacht ist in seinem oberen Drittel durch einen Schlauch mit dem ersten verbunden. Dadurch wird überschüssiges Wasser zurückgeführt und dann abermals auf das Pflanzenbeet gepumpt. Hierdurch ergibt sich der Effekt, daß unser Wasser viele male diesen Reinigungsprozeß durchläuft.

Wenn die Anlage automatisch (zeitgesteuert) abschaltet, läuft das überschüssige Wasser weiterhin zum ersten Schacht zurück und drückt dann durch das Uferfiltrat zurück in unser Kleingewässer. Der Nutzen liegt darin, daß dadurch der Uferfiltratsfilter rückgespült wird und niemals versackt. Diese Anlage arbeitet vollkommen wartungsfrei und automatisch. Die zu erzielenden Werte genügen immer der Trinkwasserverordnung.

Nähere Informationen finden Sie unter Pflanzenkläranlagen.